16.03.2015

Paris: 16/17. März 2015

Am Montag sind wir nachts um halb vier nach Paris aufgebrochen, um zu unserem ersten Programmpunkt an diesem Tag pünktlich dort zu sein.  Nach ungefähr fünfeinhalb Stunden sind wir dann in Paris angekommen, wo der Bus direkt vor dem Eiffelturm gehalten hat. Da wir dann noch ein Zeit hatten, bis wir unsere Bootsfahrt auf der Seine antreten konnten, sind wir zum Eiffelturm gelaufen, der nur  ein paar Schritte entfernt war.
Dort haben wir dann sehr viele Bilder, inklusive das erste Gruppenbild, gemacht und wir haben natürlich die Größe und Schönheit des Eiffelturms  fasziniert bewundert.
Danach sind wir dann zurück zur Seine gelaufen. Dort haben wir  nach kurzem Warten ein größeres Boot bestiegen und konnten uns schnell die besten Plätze ergattern. Mit Audio-Guide und Führer haben wir viele Sehenswürdigkeiten gesehen, wie zum Beispiel den Eiffelturm und Nôtre-Dame.
Natürlich haben wir auch die vielen Vorhängeschlösser der Verliebten an den Brücken entdeckt, und es war sehr interessant, das einmal wirklich zu sehen und nicht immer nur auf Bildern.
Anschließend sind wir zum Trocadéro-Platz gegangen , von dem man aus wunderschöne Bilder machen konnte , da im Hintergrund der Eiffelturm groß und deutlich zu sehen war.
Als wir im Sénat (oder auch „Palais du Luxembourg“) angekommen sind, wurden wir erst einmal wie am Flughafen (!) kontrolliert. Nach einer kurzen Einführung anhand eines Films besichtigten wir einen Teil des Gebäude, und zwar nicht nur die prunkvollen Säle des Renaissancezeitalters, sondern auch den Plenarsaal, in dem das Parlament regelmäßig seine ordentlichen Sitzungen abhält. Dieser ist aufgeteilt in Bereiche für die Abgeordneten, die gewählten Parteienvertreter, die Presse und die Öffentlichkeit. Vom Redner aus sitzen rechts die Konservativen, in der Mitte die Liberalen und links die Sozialisten.  Der Senat ist ein Teil der Legislative, und kann somit Gesetze oder Gesetzesänderungen vorschlagen und kontrolliert die Regierung. Nach einer Fragerunde erfuhren wir, dass auch Ludwig XVIII. und Napoleon dort gelebt haben.
Am weiteren Nachmittag hatten wir noch ein bisschen Zeit, um zu shoppen, die Stadt zu erkunden oder uns auszuruhen, denn danach fuhren wir mit der U-Bahn zu unserer Jugendherberge. Dort angekommen, gab es auch schon ein Abendessen für uns. Später konnte jeder das machen, was er wollte. Die Meisten haben danach geduscht,  den Abend noch mit ihren Freunden ausklingen lassen und sind dann erschöpft schlafen gegangen. Am nächsten Morgen gab es ab 7 Uhr  Frühstück. Gegen 9 Uhr haben wir uns alle getroffen und sind mit der U-Bahn zum Musée d’Orsay gefahren. Dort standen wir erst einmal in einer Schlange, bis wir schließlich hineingelassen wurden. Danach durften wir das Museum in „gemischten“, d. h. deutsch-französischen  Gruppen selbständig besichtigen. Alle zeigten sich sehr beeindruckt:  Die Bilder waren teilweise so groß wie die Wände des Museums und jedes kleine Detail war gemalt. Neben den Gemälden gab es auch noch Schwarz-Weiß- Fotografien.  Insgesamt hat uns der Museumsbesuch gut gefallen.
Nach dem Museum hatten wir eine Stunde Freizeit, in der wir Souvenirs kaufen und die Straßen von Paris erkunden konnten.
Zu guter Letzt haben wir noch den Conseil Constitutionnel besucht.  Dort bekamen wir erst einen Vortrag. Wir erfuhren, dass sich um das Verfassungsgericht handelt, welches über die Verfassungsrechtmäßigkeit der Gesetze entscheidet. Danach bekamen wir noch eine Führung durch das Gebäude.

Sabrina Fischer, Aileen Koch, Isabella Oswald (alle 10d)

Kronleuchter in Palais du Luxemburg                             Plenarsaal des Senats                               Treppenhaus in Palais du Luxemburg

Eifelturm                                            Triumphbogen                                    Glaspyramide im Louvre