AK Toleranz

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Wir, der AK Toleranz, setzen uns dafür ein, dass an unserer Schule niemand aufgrund seiner Herkunft, Nationalität oder wegen seines Aussehens benachteiligt oder gar diskriminiert wird. Durch unseren erworbenen Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ stehen wir für Akzeptanz und gegen Ausgrenzung.

Mit ganz lieben Grüßen
Euer AK Toleranz

SOR-Patenschaft mit dem Theater „Pfütze“ ist toll angelaufen!

Ja, so haben wir uns das gewünscht! Dass wir neugierig sind und das bleiben.
Dass wir neue Themen und neue Menschen kennenlernen und die interessant finden.
Dass wir  gerne ins Theater gehen und uns gerne daran erinnern. Dass wir offener und damit toleranter werden und das auch Spaß macht!

Durch unsere Patenschaft mit dem Nürnberger Kinder- und Jugendtheater „Pfütze“ sind uns  im Februar und März 2014 mehrere Veranstaltungen und Aktivitäten geschenkt worden:

1. Mit 6 Klassen aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 haben wir das Stücke „Niemand heißt Elise“ besucht. In jeweils 90-minütigen Vorgesprächen wurden die Klassen auf das Stück im Klassenzimmer vorbereitet. Diese Vorbereitung hat das Verständnis und die Vorfreude gesteigert. Vielen Dank für den Besuch in Stein an Eva Ockelmann und Carolin Wollnik!

Zum Theaterbesuch gehören natürlich die Anfahrt von Stein zum Rathenauplatz, das Platznehmen an einem ganz anderen Lernort, das Warten, das genau Hinschauen

 und Hinhören und das Entschlüsseln dessen, worum es geht. In der „Elise“ ging es

  •     um Krieg, Flucht und das Ankommen in einer neuen Heimat   
  •     um das Fremdsein und das Überwinden der Fremdheit   
  •     um ängstliche Distanz und das Entstehen von Nähe
  •     um Regelgehorsam um jeden Preis und seine Überwindung
  •     um das Staunen und miteinander Reden und Freundschaft.


Sich auf ein Theaterstück einzulassen ist etwas anderes  und kann interessanter sein als eine DVD einzuwerfen. Es ist für viele Kinder vielleicht noch ungewohnt, aber es ist intensiver und hält länger vor. Wir als begleitende Deutschlehrer hoffen natürlich, dass bei unseren Pfütze-Besuchen die Lust auf Theater entsteht und wächst und gedeiht.
Im Nachgespräch mit den Schauspielern wurde deutlich, dass neben und hinter dem Stück noch ganz anderes interessiert. Zum Beispiel, was ein Schauspieler macht, wenn er den Text vergessen hat. Ob etwas schon einmal richtig peinlich war. Ob die Eisenbahnschienen echt sind (nein, natürlich nicht). Wie lange man proben muss, bis ein Stück steht. Wie alt denn die Schauspieler sind und welchen Fußballverein sie mögen.  ……… Da standen echte Menschen auf der Bühne!
Vielen Dank an Katrin Grieser, Christoph Lappler und Jürgen Heimüller für die Geduld und den Humor!

2. In einer 5. Klasse wurden Spiele und Szenen zum gegenseitigen Verstehen, zum genau Hinhören und Hinschauen, zum Entwickeln von Vertrauen eingesetzt, um das Klassenklima zu verbessern. Eine prima Ergänzung zu unseren Aktionen in der Mobbing-Prävention „Wir sind Klasse!“, die wir ja schon an der Schule haben.
Toleranz fängt im Alltag an, muss da wachsen und sich bewähren!

3. Die Mittelstufen-Theatergruppe von Uta Flasche hat beim Einstudieren ihres neuen Stücks von der Theaterpädagogin Eva Ockelmann in einem Workshop wertvolle Anregungen und Hilfen erhalten. Mit Hilfe von spielerischen Übungen und Aktivitäten konnten die Schülerinnen und Schüler mit viel Spaß (und einigem Körpereinsatz!)  wichtige Aspekte wie Haltung, Körpersprache und Stimme trainieren.
Die Bilder zeigen: Es hat Spaß gemacht! Anschließend wurde noch eingehend an zwei Szenen des Stücks gearbeitet und die Tipps von einem Profi waren dabei sehr hilfreich. Immerhin haben wir zwei Theatergruppen in Stein, die von echten Schauspielern noch einiges lernen möchten und können!



Die Gruppen und Klassen, die bisher an unserer Patenschaft beteiligt waren und die Lehrerinnen und Lehrer, die dabei waren, bedanken sich sehr herzlich bei Eva Ockelmann und dem ganzen Pfütze-Team für die Aufgeschlossenheit und die Bereitschaft, uns auf dem Weg als Schule mit Toleranz zu begleiten. Wir freuen uns auf das Kommende!

 Der AK Toleranz ist aktiv!

Als uns auf dem Sommerfest im Juli 2013 der Titel der „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ verliehen worden ist, war das mit der Selbstverpflichtung verbunden, regelmäßig etwas für eine gute tolerante Schulgemeinschaft zu machen. Mit unseren beiden Paten, dem Theater Pfütze und dem Steiner Verein Lichtblick, wollen wir Aktionen durchführen, die diesem Geist entsprechen.

Nachdem die erste „Gründergeneration“ unserer SOR-Bewegung inzwischen Abitur gemacht hat oder in diesem Jahr Abitur machen wird, müssen wir uns natürlich immer wieder mit jüngeren Schüler/innen ergänzen, damit das Projekt weitergeht. Zum Teil ist das gelungen; es sind aber weitere Engagierte immer herzlich willkommen!

Nach einem ersten Treffen im Herbst hat der neue AK bereits einen Motto-Tag durchgeführt.

Für 2014 haben wir uns nun noch einiges vorgenommen:

  • Es sollen im Untergeschoss vor den Physikräumen die Säulen künstlerisch gestaltet werden (in Anlehnung an die Säulen in der Straße der Menschenrechte in Nürnberg).
  • Vor Supermärkten in Stein soll eine Aktion „Kauf eins mehr!“ durchgeführt werden. Die Erlöse kommen der Steiner Tafel zugute.
  • Das Theater Pfütze wird intensiv mit uns kooperieren. 6 Schulklassen werden im Februar das Stück „Niemand heißt Elise besuchen“, zu dem wir von den Theaterpädagogen für jede Klasse eine Einführung bekommen werden.
  • Es werden 2 Workshops mit den Theaterpädagogen und Schauspielern an unserer Schule stattfinden. 
  • Unsere Mittelstufen-Theatergruppe von Frau Flasche wird bei der Erarbeitung des neuen Stückes von Schauspielern unterstützt werden.
  • Unsere Oberstüfler wollen in der Unterstufe Probleme der Sozialen Netzwerke und des Cyber-Mobbings thematisieren. Auch die Eltern sollen sensibilisiert und  aktiviert werden, um hier präventiv zu wirken.

Das werden alles Sachen sein, die sehr sinnvoll sind und auch Spaß machen.

Liebe Eltern liebe Lehrer, liebe Mitschüler, wer immer das hier liest und Lust hat, uns zu unterstützen und/oder bei uns mitzumachen, wende sich bitte an den AK Toleranz: Milena Beierlein Q12, Daniela Schubert 10d, Max Wagner Q12, Jan Supper 10c, Max Seelinger 10d, Elena Fischer Q12, Herrn Georg Fleischmann, Herrn Landgraf, oder Frau Sachsenweger, die die Gruppe, zusammen mit anderen Kollegen/-innen, unterstützen.

 

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! (Erich Kästner)

 

Hier findet man Informationen über das Projekt "Schule ohne Rassismus" :