Veranstaltungen/Theater 2011

Hinter dem Vorhang

                                                                 


Julia Geuder, Sarah Khosrouzadeh, 10a

Seit dem zurückliegenden Schuljahr müssen wir als Mittel- und Oberstufen-Theatergruppe ohne unseren langjährigen Leiter Marcus Gangloff auskommen.
Ersatz musste her!
Dieser fand sich zu unserer Freude schnell in Frau Crate. Doch das blieb nicht die einzige Änderung. Auch viele neue spielbegeisterte Schauspieler bereicherten wieder einmal die Gruppe.
Voller Tatendrang stürzten wir uns gleich in das neue Theaterjahr. Zu Beginn stand Basisarbeit auf dem Programm: von Sprechübungen über Improvisation bis zu Yoga war alles dabei.
Eigentlich fehlte nur noch ein Stück; am besten eines, das zum Nachdenken anregt und zusätzlich sowohl Ernst als auch Spaß beinhaltet. Zum Glück hatte Frau Crate ein solches parat, das all unsere Erwartungen erfüllte, wenn nicht sogar übertraf. 
’What’s behind that curtain’ – „Hinter dem Vorhang“ ist ein gesellschaftskritisches Stück, welches im Heilheim „Heiterkeit“ spielt. Mit allen Mitteln werden hier vermeintliche Patienten von ihren Ärzten zu ihrem Glück gezwungen.
Erst einmal tasteten wir uns an die Thematik heran, was auf den zweiten Blick gar nicht so einfach war. Wie sollte man sich auch mit einem unterdrückten Patienten oder einem skrupellosen Arzt identifizieren können? Doch mit Frau Crates Hilfe waren wir schließlich auf dem richtigen Weg.
Auch die Theatertage in Pappenheim waren dabei ein wichtiger Abschnitt auf unserer Reise zur Premiere. Mit zusätzlicher Unterstützung des Studienreferendars David Friedrich und Frau Crates Mann David verbrachten wir dort eine schöne und produktive Zeit. Mit großen Schritten ging es dann auf die Aufführung zu. Dies merkte wir vor allem an den angesetzten Wochenendproben, die wir zusätzlich zu unseren wöchentlichen Proben absolvierten.
Völlig unvorbereitet traf uns der Schock vor der Generalprobe: Sylvia – unsere Patienten 7 – lag plötzlich mit Fieber im Bett. Was sollten wir tun?
Absagen? Verschieben? Als dann auch noch Teile der Verdunkelung in der Aula entfernt werden mussten, sahen wir es schon eng werden für unsere Vorstellung. Doch alles wurde gut.
David Crate übernahm dankenswerterweise Sylvias Rolle, die er noch am selben Tag lernen musste, was er aber mit Bravour meisterte. Auch für unsere Lichtprobleme fanden wir einen Kompromiss.
Als wir nach unserer ersten Aufführung den ersehnten Applaus genießen durften, wussten wir, wofür wir gearbeitet hatten. Es hatte sich gelohnt!

Und so bedanken wir uns bei Eggs and Bulbs für die Lichter – und natürlich bei unseren lieben Technikern, die uns – wie immer – hoch professionell zu Seite standen, unseren „Davids“ und last but not least unserer neugewonnenen und wirklich ans Herz gewachsenen Theaterleiterin, Frau Crate.

Wir freuen uns auf die Herausforderung im nächstes Schuljahr!